Summer School

Summer School 2010

ScMI Summer School 2010

Szenario-Konferenz

 

Nachhaltiges Wirtschaften 2030

 

Paderborn,  9./10. & 17. August 2010

 

 

In diesem Jahr findet zum ersten Mal eine ScMI Summer School zusammen mit der Studenteninitiative  oikos Paderborn statt. In der Summer School sollen Szenarien zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften 2030“ entwickelt werden. Teilnehmer der Summer School sind Mitglieder von oikos Paderborn, interessierte Studenten sowie Vertreter verschiedener Organisationen, für die das Thema Nachhaltigkeit von Bedeutung ist. Ziel ist es aus den Szenarien Handlungsmöglichkeiten für Studenten sowie Unternehmen im Bezug auf Nachhaltigkeit abzuleiten.

Die Summer School wird in Form einer zweigeteilten Szenario-KonferenzTM  durchgeführt.  Die Szenario-Konferenz TM  ist ein von der ScMI AG entwickeltes Format, bei dem Zukunftsszenarien in einer kurzen Zeit systematisch entwickelt werden können. Der Ablauf der ScMI Summer School gestaltet sich wie folgt:

 

Die Szenario-Konferenz TM findet am 9./ 10.  und 17. August in den Räumen der ScMI statt. Am ersten Tag der Konferenz erhalten die Teilnehmer eine Einführung in das Thema Nachhaltigkeit. Außerdem werden die Teilnehmer in das methodische Vorgehen der Szenarioentwicklung  eingeführt. Am zweiten Tag werden für diese einzelnen Faktoren mögliche zukünftige Entwicklungen vorausgedacht. Im Anschluss an den ersten Teil der Szenario-Konferenz TM findet eine Konsistenzbewertung der Zukunftsprojektionen statt, welche die Grundlage für die Szenarioentwicklung liefert. Die so berechneten Rohszenarien werden dann auf dem zweiten Teil der Konferenz  den Teilnehmern vorgestellt. Ihre Aufgabe ist dann die Szenarien zu beschreiben, zu analysieren und zu interpretieren.

Die Ergebnisse der ScMI Summer School werden dokumentiert und den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.

 


Das Motto der ScMI Summer School:

 

„Absolventen von Heute & die Zukunft der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft"

 

Im Mittelpunkt dessen, was nachhaltiges Wirtschaften ausmacht, steht die langfristige Gestaltungskraft und Wirksamkeit von Strategien und Entscheidungen im Kontext von Mensch, Umwelt und Wirtschaftlichkeit. Ziel ist es, Perspektiven des Fortschritts mittel- und langfristig zu erhalten und aktiv zu gestalten.

Nachhaltiges Wirtschaften heißt also, zukunftsfähige betriebs- und volkswirtschaftliche Strukturen aufzubauen und abzusichern: Schutz natürlicher Ressourcen, Stärkung des Sozial-Gefüges und Förderung der Wirtschaftsleistung.

Generell findet die Relevanz unternehmerischer Nachhaltigkeit in der Gesamtstrategie heute allgemeine Anerkennung, doch in Zeiten zunehmender weltweiter Vernetzung und Beschleunigung, weicht sie nur allzu oft der Konzentration auf kurzfristige Ziele, um dem enormen Anpassungs-/ Konkurrenzdruck gerecht zu werden. Doch erst die Entwicklung nachhaltigen Wirtschaftens von der notwendigen und wichtigen Nebenbedingung zum Wertschöpfungs- und Innovationstreiber macht Nachhaltigkeitsansätze zukunftsfähig und Zukunftsmanagement nachhaltig. Eine entscheidende Rolle bei der Etablierung entsprechender Werte und Strukturen kommt den zukünftigen Fach- und Führungskräften zu.

Es ergeben sich also Fragen über Fragen an die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft von Morgen, die (nicht nur) für die Absolventen von Heute von existenzieller Bedeutung sind:

 

  • Wie werden sich Nachhaltigkeitsstrategien im Spannungsfeld von Wirksamkeit und Werbewirksamkeit entwickeln? Inwiefern haben Konsumenten Einfluss auf diese Entwicklung?
  • Wie werden sich Umwelt und Gesellschaft entwickeln?  Nehmen ökologische und soziale Veränderungen Einfluss auf die Nachhaltigkeit in der Wirtschaft 2030?
  • Wie entwickelt sich das Wertesystem in Deutschland – und welche Wechselwirkung hat dies mit Nachhaltigkeitsansätzen?
  • Kann innerhalb von 20 Jahren ein Paradigmenwechsel hin zu qualitativem Wachstumsstreben erfolgen? Welchen Einfluss hat Nachhaltigkeit dabei auf Strukturen in Organisation und Fertigung, Produktlebenszyklen und Zielgruppen?
  • In welchen Branchen ist der Grad an Forschung und Innovation im Nachhaltigkeitsbereich am höchsten? Welchen Einfluss hat dies auf das wirtschaftliche Gesamtgefüge und den Bedarf an Fachkräften und die Strukturen des Arbeitsmarktes insgesamt?
  •  Wird es genug Know-How-Träger in diesem Bereich geben? Inwiefern hat dies Einfluss auf das Bildungs-  und Ausbildungswesen?

 

 

Mit 2 Sätzen bist Du dabei!

 

Wir möchten von Dir wissen:

1. ..warum Dich Zukunftsmanagement interessiert

2... was Dich mit dem Thema Nachhaltigkeit verbindet

 

Schreib uns bis zum 25. Juli eine e-mail an

info@oikos-paderborn.org oder  zaenker@dont-want-spam.scmi.de

 

 

 

oikos – students for sustainable economics and management